RED BULL RACING RENAULT

Sebastien Vettel : Formel 1 Weltmeister 2011

RENAULT SPORT F1

 

Die Saison 2011 eröffnet ein neues Kapitel der Präsenz von Renault im internationalen Motorsport. Mit dem Entschluss, gleich drei Rennställe mit Motoren auszurüsten, verstärkt Renault sein Engagement in der Formel 1.

 

Mit diesem Engagement betraut ist die Fachabteilung Renault Sport F1. Die erfolgreiche Renault-Motorenschmiede hat ihren Sitz in Viry-Châtillon, der traditionsreichen Formel 1-Basis der Marke mit dem Rhombus. Hier werden seit über dreißig Jahren Motoren entworfen, entwickelt und getestet.

 

Drei Rennställe - Red Bull Racing-Renault, Lotus Renault GP und das Team Lotus - werden von Renault Sport F1 mit einem identischen Motor beliefert. Für jeden Weltmeisterschaftslauf werden pro Team 6 Motoringenieure und -techniker abgestellt.

 

Insgesamt arbeiten bei Renault Sport F1 rund 250 Personen an den aktuellen und zukünftigen Motoren. Ein Einsatz, der sich lohnt - spiegeln doch die Erfolge in der Formel 1 wirkungsvoll die technologischen Fähigkeiten von Renault in der Öffentlichkeit wider.

 

In dieser Formel 1-Saison haben sich drei Rennställe und damit 25 % des Feldes für Renault-Motoren als Antrieb ihrer Rennwagen entschieden. Mit den ebenso zuverlässigen wie leistungsstarken Triebwerken konnte Red Bull Racing-Renault den Weltmeisterschaftstriumph von 2010 in diesem Jahr wiederholen. Das Team Lotus Renault GP ging aus dem Renault F1 Team hervor, das in den Jahren 2005 und 2006 die Fahrer- und Konstrukteursweltmeisterschaft feiern konnte. Das Team Lotus Renault war im Jahr 2010 der beste der neuen Rennställe.

 

Den Partner-Rennställen werden identische Motoren zur Verfügung gestellt. Außerdem unterstützt ein Team bestehend aus sechs Motoringenieuren und -technikern tatkräftig das Personal des jeweiligen Teams. Die hohe Anpassungsfähigkeit der Motorenspezialisten an die unterschiedlichen Kulturen, Zielsetzungen und Rahmenbedingungen der unterstützten Teams hat immer wieder den erfolgreichen Renneinsatz von Renault-Motoren ermöglicht. Dies belegt eindrucksvoll die Erfolgsbilanz der Renault-Aggregate: 10 Konstrukteurs-Weltmeistertitel und 9 Fahrer-Weltmeistertitel gehen auf ihr Konto in den letzten 20 Jahren.

 

Mit der Stärkung des Engagements in der Formel 1 unterstreicht Renault auch die Bedeutung des Motorsports für die Marke. Die erfolgreiche Präsenz in der Königsdisziplin des Motorsports erhöht nicht nur den Bekanntheitsgrad auf internationaler Ebene, sondern ist auch ein ideales Entwicklungs- und Testlabor für neue Technologien. Dies gilt auch für die Zeit nach Inkrafttreten des neuen Motorenreglements im Jahr 2014 .

 

 

RED BULL RACING

 

Red Bull Racing gehört zu den Formel 1-Teams, die am stärksten die Aufmerksamkeit der Medien auf sich ziehen. Kein Wunder, hat es der Rennstall doch in kürzester Zeit geschafft, vom belächelten Newcomer zum nahezu unschlagbaren Champion zu avancieren. In nur knapp sechs Jahren hat das Team nicht nur zweimal den Fahrer- und den Konstrukteurstitel errungen, sondern auch einen Ruf als hervorragend geführte Mannschaft mit viel technischer Kreativität und unbändigem Engagement erworben.

 

Die Erfolgsstory begann im November 2004, als der Getränkehersteller Red Bull den Rennstall Jaguar Racing übernahm, einschließlich des Werks im so genannten „Motorsport Valley" des Vereinigten Königreiches, eines kleinen Stamms bewährter Mitarbeiter sowie der ersten Entwürfe des Fahrzeugs, das später einmal der Formel 1-Bolide RB1 werden sollte.

 

Abseits der Rennstrecke machte die österreichische Marke mit ungewöhnlichen Kommunikationsmaßnahmen auf sich aufmerksam, die sich auch zu einem Markenzeichen des Formel 1-Rennstalls entwickelten. Das Team kam mit gigantischen Vehikeln zu den Rennstrecken gefahren, die nicht so sehr wie die üblichen Motorhomes aussahen, sondern eher wie die Raumschiffe einer fremden Macht. Doch auch in dieser Hinsicht erwies sich Red Bull als Trendsetter - mittlerweile haben die Konkurrenten nachgezogen, was das Design ihrer mobilen Basen angeht.

 

Im Jahr 2006 fuhr David Coulthard in Monte Carlo zum ersten Mal für Red Bull Racing aufs Podium - das Ergebnis einer folgenreichen Aufrüstungskampagne: Hochrangige Ingenieure und Designer wurden verpflichtet, insbesondere der kreative Kopf der Formel 1-Szene, Adrian Newey. Der neue Technische Direktor empfahl sich mit einem eindrucksvollen Lebenslauf, der neben der ausgeprägten Fähigkeit zu innovativem Denken auch fünf Konstrukteurstitel enthält.

 

Die Partnerschaft zwischen Renault und Red Bull Racing errang beim Großen Preis von China im Jahr 2009 ihren ersten Sieg. In der Zwischenzeit sind zahlreiche andere hinzugekommen, und wir freuen uns noch auf viele weitere.