„Papa, womit fahren wir am besten?“, lautet die Headline eines ungewöhnlichen Vergleichstest der „Auto Bild“. Gleich zwölf Kandidaten ruft das Hamburger Fachmagazin in den Ring, um diese Frage zu beantworten. Und dies auch noch aus den unterschiedlichsten Segmenten. Um den Titel des besten Alltagsautos für Familien bewirbt sich in Ausgabe 25/2010 vom 25. Juni ein buntes Feld aus Familienvans, Luxuslimousinen, SUVs, Kombis und Kompakten.

Die Anwärter auf den Titel des besten Familien-Urlaubsmobils sind „lauter topaktuelle Fahrzeuge mit intelligenten Lösungen und speziellen Fähigkeiten“, so die „Auto Bild“. Klingt wie eine Stellenbeschreibung des Renault Grand Scénic. Und tatsächlich landet der Kompakt-Van – getestet in der Basisversion 1.6 16V 110 Expression – unter einem Dutzend Konkurrenten souverän auf dem Treppchen: Platz zwei hinter dem größeren VW Sharan und deutlich vor Gegnern wie Opel Meriva (Platz sechs), Audi Q5 oder Peugeot 308 SW (punktgleich auf Platz 7).
„Der Renault Scénic entpuppt sich als harter Gegner“, gibt die Redaktion in der Schlusswertung zu und räumt ein, dass der Scénic dabei auch noch massiv günstiger ist als der Gesamtsieger. „Obwohl der Grand Scénic elf Zentimeter schmaler ist [als der Sharan], gelingt es hier relativ leicht, drei Kindersitze im Fond anzuschnallen. Ein tolles Sicherheitspaket (ESP, Airbags und Co) bringen den Renault mit dem VW auf Platz eins“, heißt es beispielsweise in der Rubrik „Kinder“. Jeweils zweite Plätze in den Disziplinen „Einsteigen“, „Sitzen“, „Bedienung“ und „Kosten“ unterstreichen, dass der Renault Grand Scénic der vielleicht beste Allrounder in dem gut besetzten Wettbewerb ist. Fazit der „Auto Bild“: Neben dem Gesamtsieger VW Sharan „kann nur der flexible und günstigere Renault mithalten“. Der Urlaub mit den Kindern kann also beginnen.
Für alle, deren Familienplanung erst noch bevorsteht, könnte der neue Renault Wind die richtige Wahl sein. Die „Auto Bild“-Redaktion jedenfalls entdeckt in dem schicken Zweisitzer einen sympathischen Typen, der durch trendiges Design besticht und überdies ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Für diesen Preis „gibt es sonst nirgends ein Cabrio – jedenfalls kein so gut ausgestattetes“, unterstreicht sie in Heft 26/2010 vom 2. Juli.
Besonders das Design hat es dem Tester angetan: „Für den Wind spricht eindeutig, dass er ganz anders aussieht als andere Klappdach-Cabrios.“ Was der Redakteur unter anderem auf die schnittige Heckpartie zurückführt, die das geöffnete Dach aufnimmt, ohne die einzigartige Linienführung des Coupé-Roadsters zu stören.
So bilanziert „Auto Bild“: „Zum Glück schlägt der kleine Renault stilistisch einen neuen Weg ein. Und im Alltag besticht er durch seine Einfachheit und den fixen Dachmechanismus.“
Schon bald können auch Sie das offene Wesen des neuen Renault Wind persönlich kennen lernen: Ab September sorgt er in Deutschland für eine frische Brise bei den Kompakt-Cabrios.
(Stand 07/2010, Irrtümer vorbehalten)

