Renault Welt

Fachjournalisten in Z.E.-Modellen auf Fahrt in die Zukunft

Erstaunen über Elektroantrieb: Die beiden deutschen Fachmagazine „Auto Zeitung“ und „auto, motor und sport“ sowie die renommierte „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ zählten zu dem erlesenen Kreis der Publikationen, die im Herbst 2009 zu den ersten Testfahrten mit drei der Z.E. Concept Cars von Renault eingeladen wurden. Die Redakteure fuhren in Frankreich die innovativen Twizy Z.E. Concept, Zoe Z.E. Concept und Fluence Z.E. Concept.


Gleich vorneweg stellt der Artikel in der „FAZ“ vom 2. Dezember 2009 fest: „Kein Automobilhersteller engagiert sich so stark für das Elektro-Auto wie Renault“. Die „Auto Zeitung“ schreibt dazu in Ausgabe 25/09 unter der Überschrift „Die Stromlinie“: „Nicht kleckern, sondern klotzen. Renault will ab 2011 gleich in vier Fahrzeugklassen mit batteriebetriebenen Elektroautos an den Start gehen. Matthieu Tenenbaum, Projektchef Elektrofahrzeuge spricht von Großserie – und macht die Größenordnung an der Verfügbarkeit von hochmodernen Lithium-Ionen-Batterien fest.“ Der mit „Saft-Fahrer“ titulierte Text in Ausgabe 26/2009 von „auto, motor und sport“ konkretisiert: „Das ambitionierte Elektroprogramm der Franzosen gewinnt so langsam an Kontur. Doch als ob der Start in ein neues Antriebszeitalter nicht schon anspruchsvoll genug wäre, verblüfft Renault auch noch mit abgedrehten Fahrzeugkonzepten wie dem Twizy.“


„Das ungewöhnlichste Renault-Konzept ist der 2,30m kurze Twizy, der trotz seiner vier Räder an ein Motorrad erinnert. Die Passagiere sitzen hintereinander“, beschreibt die „FAZ“. Vorteil dieser Konstruktion: „Da dem Wind so nur wenig Stirnfläche entgegensteht, genügt ein vergleichsweise kleiner Saftspender“, weiß „auto, motor und sport“.

Doch nicht nur in der Theorie, auch in der Praxis überzeugt die Konstruktion. So schwärmt die „Auto Zeitung“: „Das Einparken ist mit diesem übersichtlichen Stadtfahrzeug ein Kinderspiel.“ Und die „auto, motor und sport“ ergänzt: „Dank den freistehenden, weit einschlagenden Rädern kann der nur 1,1 Meter breite Floh fast auf einem Gully-Deckel wenden.


Lobende Worte finden die Tester auch für das nächstgrößere Modell der Elektoantriebs-Flotte, den Zoe Z.E. Concept, mit dem „Renault zeigen will, wie das erste Elektroauto in der Kompaktklasse aussehen könnte, das ab 2012 produziert wird“, wie es in der „Auto Zeitung“ heißt. Bei diesem Modell gefällt den Redakteuren neben dem Fahrerlebnis vor allem das Innenraum-Design. „Besonderheit im Cockpit: Die berührungssensitiven Bedienelemente reagieren auf Fingerdruck. Alles erinnert an die iPhone-Technologie von Apple“, schreibt das Kölner Fachblatt. „Sitzflächen in Form von rundgeschliffenen Kieselsteinen und Lehnen, die am Dach befestigt sind, schaffen zusammen mit der teiltransparenten Glaskuppel ein Raumgefühl, das genauso beruhigend auf die Insassen wirkt wie der nahezu lautlose Antrieb des 70-kW-Motors“, so „auto, motor und sport“ aus Stuttgart.


Schließlich widmet sich das deutsche Journalisten-Trio dem Dritten im Bunde, dem Fluence Z.E. Concept, „die seriennahe Version eines geräumigen Stufenheck-Elektroautos, das 2011 auf den Markt kommt“, wie die „Auto Zeitung“ weiß. Ausgerüstet mit der gleichen Antriebstechnologie wie der Zoe Z.E. Concept leistet „der Elektromotor des coupéhaften Viertürers ebenfalls 95 PS, das maximale Drehmoment von 226 Nm steht vom Start an bereit“, so der „Auto Zeitung“-Experte. „Das verleiht ihm viel Spurtkraft.“ Eine hohe Praxistauglichkeit attestiert ihm „auto, motor und sport“: „Da die Batterie unter der Rückbank verschwindet, bleibt ein mit 327 Litern alltagstauglicher Kofferraum übrig.“

Dem Elektroantriebs-Trio von Renault gelingt nach Ansicht Redakteure also ein überzeugender Auftritt. Die „auto, motor und sport“ zitiert in ihrem Text Christine Tissot, General Manager Business Development für die Renault Elektrofahrzeuge, mit der „Prognose, dass bis 2020 zehn Prozent aller Renault elektrisch fahren werden“. Fazit: „Falls das Ziel je verfehlt wird, liegt es bestimmt nicht an langweiligen Fahrzeugen.“


 (Stand 12/2009, Irrtümer vorbehalten)