Renault WeltRENAULT GRAND SCÉNIC PUNKTET BEI VERGLEICHSTESTS IM GROSSEN STIL

Überzeugend in Form und Inhalt: Der neue Renault Grand Scénic stellte sich in zwei Vergleichstests prominenter internationaler Konkurrenz – und punktete in beiden Fällen auf ganzer Linie. Das Fachmagazin „Auto Bild“ (Ausgabe 22/09) ließ den eleganten Franzosen mit dCi 130-FAP-Motorisierung gegen Opel Zafira, Toyota Verso und VW Touran antreten. In der „Auto Zeitung“ bekam es der Grand Scénic TCe 130 ebenfalls mit dem Touran sowie mit dem Mazda 5 zu tun.

„Wer packt’s am besten?“, fragt „Auto Bild“-Redakteur Wolfgang König zu Beginn seines Vierer-Vergleichstests – und liefert einen heißen Tipp gleich hinterher: „Renault, Pionier bei den Kompaktvans, schafft es nun sogar, dem Nützlichen auch einen visuellen Reiz zu verpassen – bei Vans bislang die Ausnahme. Der brandneue Grand Scénic versprüht gallischen Charme. Schmuck sieht er aus, neben seinen klotzigen Van-Kollegen geradezu eine Schönheit.“ „Auto Zeitung“-Experte Michael Harnischfeger macht neben den optischen vor allem auf die praktischen Vorzüge der Grand Scénic-Karosserie aufmerksam: „Hoppla, das soll ein Scénic sein? Die XL-Ausgabe des französischen Kompaktvans streckt sich auf mehr als 4,55 Meter und überragt damit die erste Generation des Renault Espace aus den 80er Jahren um stolze 30 Zentimeter.“

Diesen Größenzuwachs setzt der Grand Scénic gegenüber seinen Kontrahenten gewinnbringend ein, wie Harnischfeger feststellt: „Vor allem im Renault geht es deutlich luftiger zu – übrigens auch vorn, wo die flache Architektur des Cockpits im Verein mit der stattlichen Innenhöhe ein wahrlich großzügiges Raumgefühl erzeugt.“ Zu dem einladenden Ambiente tragen zudem die „geschwungenen Landschaften, stilvolle Details“ sowie „helle Farben“ und das „kühne Innenraum-Design im Renault-Cockpit“ bei, wie Wolfgang König findet. „Qualität und Anmutung stimmen.“

In beiden Vergleichstests sammelt der Renault Grand Scénic zudem Sympathien und Punkte für seine Variabilität und Praxistauglichkeit. „Die hintersten Sitze verschwinden ruck, zuck im Ladeboden“, heißt es in der „Auto Bild, und die „Auto Zeitung“ weist auf „rund zwei Kubikmeter Stauraum“ hin, „bei dachhoher Beladung, wenn nur zwei Sitzplätze benötigt werden“.

Eine weitere große Stunde des Renault Grand Scénic schlägt bei den Bewertungskriterien „Fahrkomfort“ und „Antrieb“. „Der Grand Scénic ist wohltuend leise bei höherer Geschwindigkeit“, lobt „Auto Zeitung“-Tester Harnischfeger. „Beim Fahrkomfort muss sich der Touran dem Grand Scénic geschlagen geben. Vor allem bei zügiger Autobahnfahrt ist der Renault eine Klasse für sich.“ Mit 96 kW (130 PS) ist er gegenüber dem Mazda 5 (140 PS) und dem VW Touran (146 PS) zwar nominell der schwächste, dafür „kann er sich in der Elastizität vom Mazda absetzen“ und „gefällt mit der besten Laufkultur bis in hohe Drehzahlbereiche“, so die „Auto Zeitung“. Und auch der von der „Auto Bild“ getestete dCi 130 FAP „entpuppt sich als adäquater Partner“.

Der Renault Grand Scénic liefert sich in beiden Vergleichstests ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem VW Touran um den Gesamtsieg. Unabhängig von den Punkten küren ihn beide Autoren zu ihrem persönlichen Gewinner. „Viel Platz, schick verpackt. Dazu jede Menge Ausstattung zum günstigen Preis“, schreibt Wolfgang König in seinem Fazit. Und Michael Harnischfeger findet: „Der Grand Scénic macht Renault als europäischem Van-Erfinder alle Ehre. Er ist ein gelungenes Auto für die Familie. Komfort und Platzangebot überzeugen, die Preisgestaltung ist attraktiv.“

 

(Stand 06/2009, Irrtümer vorbehalten)