Renault Welt

Renault Grand Scénic gewinnt Vergleichstest der Familien-Vans

Der große Sieger heißt Grand Scénic: Im Kompakt-Van-Vergleichstest der Kölner „Auto Zeitung“ (Heft 4/2011) ließ er die „Klassenkameraden“ Peugeot 5008 und den neuen Ford Grand C-MAX klar hinter sich. Dieser Sieg zählt umso mehr, da in diesem Segment größte Vielseitigkeit gefragt ist und nur ein Alleskönner überzeugt. Denn wenn Familien auf Tour gehen, haben sie die unterschiedlichsten Ansprüche an ihr Reisemobil: reichlich Platz fürs Gepäck, komfortable Sitze für lange Strecken, einen kraftvollen Motor für zügige Autobahnfahrt, genügend Ablagen für dies und das und einen flexiblen Innenraum, wenn statt der Tante diesmal das Schlauchboot mit soll.

„Mehr Platz als der Renault Grand Scénic bietet keiner“, hält die „Auto Zeitung“ gleich zu Beginn fest. Und auch beim Sitzkomfort ist der Grand Scénic dem Rest der „Familienbande“ – so der Titel des Vergleichstests – klar überlegen: „Vorn bietet der Renault am meisten Freiraum. In der zweiten Reihe reisen Passagiere ebenfalls bequem mit ausreichend Freiheit für Kopf, Knie und Beine. In puncto Raumangebot ist der Renault nicht zu schlagen.“


Viel Gefallen findet de „Auto Zeitung“ auch an Gestaltung und Anmutung des Fahrgastraums: „Sein von geschwungenen Linien dominiertes Cockpit ist hochwertig verarbeitet und übersichtlich gestaltet“, konstatiert der Redakteur.


Dass das Fahren im getesteten Renault Grand Scénic dCi 110 FAP EDC mit Doppelkupplungsgetriebe und 81 kW (110 PS) ebenso viel Spaß bereitet wie das Einladen und Sitzen, entgeht den Testern nicht – kommt aber etwas unerwartet: „Die besten Fahrleistungen in diesem Vergleich realisiert dabei überraschenderweise das kleinste und zugleich schwächste Aggregat im Renault.“ Der Einstiegsdiesel – von der „Auto Zeitung“ ausdrücklich als „kultivierter Motor“ gelobt – begnügt sich übrigens mit nur 5,0 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer nach EU-Norm. Für zusätzliches Fahrvergnügen sorgt das optionale Doppelkupplungsgetriebe: „Es schaltet weich und nahezu unbemerkt vom Fahrer die sechs Gänge“, so der Befund.


Und was kostet die Summe so vieler guter Eigenschaften? Weniger als bei der Konkurrenz: „Berücksichtigt man das im Preis enthaltene Doppelkupplungsgetriebe des Renault, so ist dieser das preislich attraktivste Angebot der drei Vans. Somit sicher sich der Scénic den Sieg im Kostenkapitel“, rechnet der Testredakteur vor.


Mit Siegen in den Punktewertungen für „Karosserie“, „Motor/Getriebe“ und „Umwelt/Kosten“ sichert sich der Renault Scénic eindeutig Platz 1 im Dreier-Vergleichstest. Und wem Worte mehr sagen als Zahlen, den klärt das Fazit der „Auto Zeitung“ auf: „Im Wettkampf um den Titel des besten Familien-Vans kann sich der Renault Gand Scénic durchsetzen. Er bietet am meisten Platz, kann qualitativ überzeugen und wartet mit der besten Antriebseinheit auf.“


(Stand 02/2011, Irrtümer vorbehalten)