Treffen der Multi-Talente: Unter der Überschrift „Drei für jede Lebenslage“ publizierte das Fachmagazin „Auto Bild“ in Ausgabe 32/2009 einen Vergleichstest zwischen Renault Scénic dCi 130 FAP, Ford C-Max 2.0 TDCi und Mercedes B 200 CDI. „Viel Platz für Familie und Freizeit, bequem für Jung und Alt, flexibel wie ein Schweizer Taschenmesser – Kompaktvans sind die Praktiker des Alltags“, charakterisiert Redakteur Uli Holzwarth zu Beginn die „(T)raumwagen des Alltags“. Und stellt anschließend die Frage: „Welcher der drei ist der ideale Begleiter für jede Lebenslage?“
Die Antwort: „Während Papa und Mama noch überlegen, haben die Sprösslinge längst den Renault gestürmt. Die Franzosen wissen als Erfinder des Kompaktvans, worauf es ankommt: Der 4,34 Meter lange Scénic hat das luftigste Reiseabteil. Außerdem bietet er zahlreiche praktische Staufächer mit insgesamt 86 (!) Liter Zusatz-Stauraum.“ Und Holzwarth findet Lob für weitere Innenraum-Details. „Szenenapplaus gibt es zudem fürs Mäusekino im schwungvollen Cockpit, wie es mit seinen sechs wählbaren Anzeigendarstellungen nicht nur den kindlichen Spieltrieb befriedigt, sondern auch einwandfrei ablesbar ist. Großes Kino auch die drei erhöhten Einzelsitze im Fond, die sich separat verschieben, umklappen oder ganz herausnehmen lassen – dann passen bis zu 1,64 Meter lange Gegenstände in den mit 1870 Litern rekordverdächtig großen Stauraum.“


Nicht nur das Gepäck, auch die Passagiere sind im Renault Scénic bestens aufgehoben, finden die „Auto Bild“-Tester. „Der Scénic hat im Fond am meisten Platz. Trotz der erhabenen Anordnung sitzen Große entspannt und ohne Verrenkungen auf den bequemen Polstern - der Renault hat im Fond überall genügend Luft. Vorn fühlen wir uns ebenfalls gut aufgehoben. Das üppigste Platzangebot und die tadellose Fahrerhaltung überzeugen.“
Überzeugen lassen sich Holzwarth und Kollegen auch von der fahrerischen Vorstellung des Renault Scénic dCi 130 FAP. „Er fährt viel präziser als früher, federt anständig und bremst sicher“, attestieren sie. „Das ESP hat alles im Griff. Der kultivierte 1,9-Liter mit 130 PS passt ausgezeichnet zum komfortablen Franzosen. Er erfüllt die Abgasnorm Euro 5, läuft sehr geschmeidig und packt schon im Drehzahlkeller kräftig zu.“
Sollten die Eltern die Begeisterung des Nachwuchses für den Renault Scénic immer noch nicht uneingeschränkt teilen – spätestens das Wertungskapitel „Kosten“ sollte sie endgültig überzeugen: „Der Renault Scénic überrascht mit einem besonders attraktiven Preis“, rechnen die „Auto Bild“-Redakteure vor. „Als dCi 130 Dynamique hat er unter anderem bereits Klimaanlage, Einparkhilfe, CD-Radio, Tempomat und 17-Zoll-Alus an Bord. Da können die deutschen Konkurrenten nicht mithalten.“
Insgesamt 340 Punkte sammelt der Renault Scénic dCi 130 FAP im „Auto Bild“-Vergleichstest – und liegt damit deutlich vor Ford C-Max (316 Pkt.) und Mercedes B-Klasse (304 Pkt.). „Der Renault Scénic punktet überall dort, wo es bei einem kompakten Van darauf ankommt: bei Platz, Variabilität und Komfort“, fasst Uli Holzwarth im Fazit zusammen. „Dazu besitzt der Scénic einen geschmeidigen Motor und ist mit Abstand am günstigsten.“
Ein Sonderlob verteilt die „Auto Bild“-Redaktion an die Designer von Renault. Sie finden es „erstaunlich“, was die Stylisten aus der im Prinzip unverrückbar festgelegten Grundform eines Kompatkvans „gezaubert“ haben: „Mit seinen fließenden Formen hebt er sich deutlich von den eher sachlich-nüchtern gezeichneten deutschen Vans ab, ohne dabei funktionale Nachteile in Kauf zu nehmen.“

