Ratgeber

Luftreiniger im Auto helfen gegen Viren und Pollen

2021-05-03

  • Renault Kangoo

Luftreiniger im Auto sorgen aktiv für frische Luft – in Pandemiezeiten besonders wichtig. Doch auch wer an Allergien leidet, schätzt reizfreie Atemluft. Wir geben Tipps, wie Sie Viren und Pollen aus dem Innenraum gründlich fernhalten.

Luftreiniger im Auto halten Viren und Pollen aus dem Innenraum fern. Eine wichtige Aufgabe, denn saubere Luft im Auto ist nicht nur angenehmer für Fahrer und Passagiere, sondern während der Corona-Pandemie sogar gesundheitserhaltend. Am einfachsten wäre es natürlich, die Fenster zu öffnen, doch ist das während der Fahrt mit Zugluft und in der Stadt oft mit unangenehmen Gerüchen verbunden. Serienmäßige Innenraumfilter helfen dagegen unauffällig, aber effizient. Alternativ können auch Luftreiniger aus dem freien Markt Mikroorganismen im Auto bekämpfen.

Renault setzt schon seit langem Innenraumfilter ein, die zum Beispiel Pollen daran hindern, über die Klimaanlage oder Lüftung in das Auto zu dringen. Allergiker, die unter Heuschnupfen leiden, wissen diese Pollen- und Partikelfilter sehr zu schätzen. Das Prinzip: Ein Vorfilter fängt grobe Partikel ab, ein elektrostatisch aufgeladenes Vlies filtert danach sogar winzige Schadstoffe von bis zu zehn Mikrometer Größe aus der Atemluft. Noch besser sind Kombifilter, bei denen eine zusätzliche Schicht Aktivkohle Moleküle aus der Luft aufnimmt und an sich bindet. In einer Übersicht des ADAC liegen die Aktivkohle-Kombifilter von Renault weit vorn, denn sie reduzieren die Stickstoffkonzentration im Innenraum um 87 Prozent1.

Zudem setzt Renault je nach Modell auf eine automatisierte Umluftsteuerung, die z. B. in Tunneln die Schotten dicht macht und dicke Luft fernhält. Wichtig zu wissen: Innenraumfilter wirken nur dann optimal, wenn sie regelmäßig getauscht werden. Nach rund 15.000 Kilometern oder einem Jahr sind sie reif für den Wechsel in der Fachwerkstatt. Ihr Renault Partner prüft dies beispielsweise im Rahmen der regelmäßigen Inspektionen.

Luftreiniger im Auto fischen zusätzlich Aerosole mit Viren ab

Staub und Pollen sind das Eine – doch mit Beginn der Corona-Pandemie sind Viren voll ins Blickfeld geraten. Um diese oft gefährlichen Krankheitserreger aus dem Innenraum zu filtern, gibt es Luftreiniger in vielfältiger Ausführung auf dem Markt.

Das Corona-Virus beispielsweise überträgt sich hauptsächlich über Aerosole, also feine Tröpfchen, die in der Luft schweben. Entscheidend ist, die Menge der Aerosole und damit die Virenlast in der Fahrzeugluft gering zu halten. Das Fachmagazin Auto Zeitung2 hat einige Luftreiniger fürs Auto getestet. Manche davon arbeiten ähnlich wie die von den Autoherstellern verbauten Innenraumfilter. Also mit einem Vorfilter aus Vlies, einem Aktivkohlefilter und einem HEPA-Filter (High Efficient Particulate Air). Sie verringern das Risiko einer Infektion mit Corona-Viren in dauerhaft geschlossenen Räumen erheblich – sogar besser als das Intervalllüften, wie eine Studie des Hygieneinstituts HYBETA im Auftrag der Uni Münster ergab3. Solche Systeme werden auch in den Klimaanlagen von Operationssälen erfolgreich eingesetzt und können bis zu 99,9 Prozent der Schadstoffe aus der Luft filtern.

Auch UV-Licht und Ozon bekämpfen Viren und Gerüche

Eine andere Methode ist das Abtöten von Viren und Bakterien durch UVC-Licht, bei dem die Luft an Leuchtdioden vorbeiströmt. Die ultraviolette Strahlung zerstört deren Erbgut und macht sie damit unschädlich – ein Effekt, der das natürliche Sonnenlicht nachahmt.

Eine dritte Möglichkeit bildet die Reinigung der Innenraumluft von Mikroorganismen und Gerüchen durch Ozon. Der Ozongenerator saugt die Luft an und oxidiert die Geruchsmoleküle. An den Aerosolen haftende Viren werden dabei zerstört. Das Ozon dringt sogar in die Polster und Ritzen ein, um Keime, Schimmel und Bakterien abzutöten. Bei dieser Prozedur darf aber auf keinen Fall jemand im Auto sitzen, da Ozon die Atemwege reizt. Ganz wichtig ist daher die gründliche Durchlüftung des Fahrzeugs nach der Ozonanwendung, so die Auto Zeitung. Fakt ist jedenfalls: Alle drei Methoden wirken effektiv gegen Viren im Fahrzeug und können dazu beitragen, die Ansteckungsgefahr im Fahrzeug einzudämmen.

1 Quelle: www.adac.de
2 Quelle: www.autozeitung.de
3 Quelle: www.presseportal.de
 

Wir benutzen Cookies um Ihnen spezielle Services und personalisierte Inhalte zu liefern.
Mehr erfahren