Neues von Renault

"Sie haben Ihr Ziel erreicht" - nützliche Funktionen eines Auto-Navigationssystems

3.8.2026

Für viele Autofahrer ist das Navigationsgerät ein unverzichtbarer Begleiter auf der Straße. Es lotst zuverlässig ans Ziel, aber moderne Systeme können weit mehr, als nur eine Route zu berechnen. Renault setzt mit Systemen wie Renault CONNECT und OpenR link neue Maßstäbe im Bereich Connected Cars. Was genau dahintersteckt, erfahren Sie hier.

Wie funktioniert das Navi im Auto?

Navigationssysteme im Auto sind mittlerweile ein standardisiertes Ausstattungsmerkmal. Sie haben die klassische Straßenkarte oder den Atlas im Handschuhfach ersetzt. Die zentrale Funktion eines Navis besteht darin, dass der Fahrer über den Touchscreen oder per Sprachbefehl ein gewünschtes Ziel hinterlegt und das Gerät eine passende Route berechnet.

Die Routenberechnung basiert auf GPS-Signalen (Global Positioning System) und gespeicherten digitalen Karten. Das Navi empfängt Signale von mehreren Satelliten, um die Fahrzeugposition zu bestimmen. Mindestens drei Signale sind dafür nötig, und je mehr Signale eingehen, desto präziser die Ortung. Vor der Fahrt können Autofahrer zusätzliche Kriterien festlegen, zum Beispiel:

  • Bevorzugung bestimmter Straßentypen (z. B. nur Autobahnen)
  • Vermeidung von Mautstrecken
  • Berücksichtigung von Fährverbindungen

Routenplanung – schnellste, kürzeste oder ökologischste Strecke

Moderne Navigationssysteme bieten bei der Routenwahl verschiedene Optionen:

  • Schnellste Route: Minimiert die Fahrtzeit unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrslage.
  • Kürzeste Route: Priorisiert die geringste Kilometerzahl.
  • Ökologischste Route: Wählt den Weg so, dass der Kraftstoffverbrauch möglichst gering bleibt. Autobahnen, Schnellstraßen und stauanfällige Stadtgebiete werden dabei oft gemieden.

Ebenso können Autofahrer zusätzliche Zwischenziele angeben. Nach Eingabe des Zielortes und der Bestätigung der Fahrtroute erhält der Fahrer alle Informationen der Route durch die Darstellung auf verschiedenen Displays und einer charmanten Stimme des Navigationsgerätes. Je nach Bauart ist die Streckenführung auch im Cockpit-Display zu sehen. Das Navigationsgerät selbst muss dann während der Fahrt nicht mehr bedient werden.

Navigationssysteme, auch die von Renault, rufen ihre Signale von globalen Satelliten ab, um die Position des Autos genau zu erfassen. Dabei werden die Signale von mehreren Sendern aufgenommen. Je mehr dieser Signale vorliegen, desto präziser ist der aktuelle Standort zu ermitteln. Die gesendeten GPS-Daten werden mit dem jeweils verwendeten Kartenmaterial abgeglichen und die Position auf der entsprechenden Fahrbahn angezeigt. Mögliche Ungenauigkeiten werden dabei kompensiert. Der Autofahrer erkennt auf dem Display des Navis seine momentane Position, auf deren Basis eine Routenberechnung stattfinden kann.

Echtzeit-Daten in Echtzeit auf dem Auto-Navigationsgerät

Neben der aktuellen Position und der angezeigten Route können moderne Neben der aktuellen Position und der angezeigten Route können moderne Navigationssysteme eine Vielzahl weiterer Daten in Echtzeit anzeigen. Dazu zählen die gefahrene Geschwindigkeit, die Höhenmeter, die verbleibende Fahrstrecke und Fahrzeit sowie die voraussichtliche Ankunftszeit am Ziel. Auch die Anzahl der empfangenen Satelliten oder die genauen geografischen Koordinaten sind je nach Systemumfang ablesbar. Die Ankunftszeit berechnen Navigationssysteme autark anhand der Route und den auf dem Kartenmaterial integrierten Höchstgeschwindigkeiten. Ebenso finden aktuelle Verkehrsdaten eine Berücksichtigung, die von anderen Verkehrsteilnehmern stammen. Wenn durchweg eine Online-Verbindung besteht, sind diese Daten sehr genau. Dadurch können Systeme zum Navigieren das Verkehrsaufkommen und den Verkehrsfluss analysieren und in die Berechnung der Route einbeziehen. Navigationsgeräte schließen zudem bei der Bemessung der Reiseroute bestehende Geschwindigkeitsbegrenzungen in Ortschaften, im Stadtverkehr und Tempolimits auf Autobahnen mit ein.


Anfangs erfolgte die Streckenführung noch mit Radsensoren oder einem Signal aus dem Getriebe in Kombination mit den GPS-Daten. Die Sensoren erfassten die tatsächlich zurückgelegte Strecke oder Richtungsänderung. Heute kommen viele Navis ohne diese Sensoren aus, weil sie durch die GPS-Daten die Fahrzeugbewegung sehr genau bestimmen können. Dadurch können Fahrer auf dem Display in Echtzeit verfolgen, wo sie sich gerade befinden. Das ist besonders praktisch, wenn zum Beispiel bei mehrspurigen Straßen oder an Ausfahrten auf der Autobahn die Fahrspur gewechselt werden muss.

Bei Stau oder anderen Verkehrsstörungen erkennt das Navigationsgerät das Problem und warnt davor. Parallel zu diesem Hinweis aktualisiert das Navi automatisch die Ankunftszeit und schlägt alternative Routen vor. Nutzer können standardmäßig einstellen, ob sie ab einer gewissen Verzögerung eine neue Route vorgeschlagen bekommen möchten oder das Navi sofort eine andere Fahrtstrecke selbständig wählt. Diese Neuberechnung der Fahrtstrecke beruht auf Online-Infos und dem Traffic Message Channel (TMC), in dem Verkehrsinformationen zur Analyse herangezogen werden. Wenn das Navigationssystem eine neue Route vorschlägt, beachtet das System zwei relevante Bedingungen. Der Autofahrer kann vor der Berechnung einer Strecke angeben, ob ihn die kürzeste oder schnellste Route interessiert. Entsprechend zeigt das Navi den gewünschten Weg an und schlägt nur dann eine Umleitung vor, wenn diese tatsächlich einen zeitlichen Vorteil mit sich bringt. Diese Grundfunktion der Zielführung ist bei allen Navigationsgeräten vorhanden.

Auto-Navigationssysteme können mehr als nur Routen berechnen

Die Zahl der Varianten von Navis im Auto ist riesengroß. Die Geräte unterscheiden sich neben der Bauart auch in der Darstellung, den Funktionen und bei der Bedienung. Alle Renault Modelle besitzen weitestgehend Werkeinbaugeräte zum Navigieren. Viele Autofahrer nutzen trotzdem nach wie vor portable Geräte. Auf dem Vormarsch sind jedoch vor allem digitale Navigationsdienste auf dem Smartphone, wie etwa Google Maps.

Die Karten im Navigationsgerät können je nach Modell zum einen als 2D-Ansicht oder bei modernen Geräten auch in 3D angezeigt werden. Die Ansicht ist variabel einstellbar. Es existiert auch ein Draufsicht-Modus oder die Nutzung einer Satellitenkarten, wie wir sie von Google Maps kennen. Auch Gebäude, besonders in Städten, lassen sich mit modernen Geräten dreidimensional darstellen. Viele Navigationsgeräte schalten sich bei einsetzender Dämmerung automatisch in den Nachtmodus. Das Display wechselt dabei in eine dunkle Ansicht, so dass der Fahrer nicht mehr durch die hellere Beleuchtung geblendet wird.

Ein entscheidender Vorteil moderner, vollvernetzter Systeme ist zudem die direkte Anbindung an das Renault Assistance System. Sollte es auf Ihrer Fahrt zu einer Panne oder einem Notfall kommen, können Sie über das Navigations- und Fahrzeugmenü rund um die Uhr und europaweit schnelle Hilfe anfordern. Das System übermittelt dabei automatisch Ihren exakten GPS-Standort an den Pannendienst oder die Rettungskräfte, was im Ernstfall wertvolle Zeit spart.

mehr als Navigation: Points of Interest und Sonderziele

Ein oft unterschätztes Feature moderner Navigationssysteme sind die sogenannten Points of Interest, kurz POIs.

Dabei handelt es sich um in den digitalen Karten gespeicherte Sonderziele, die Fahrer direkt ansteuern können, ohne eine vollständige Adresse eingeben zu müssen. Typische POIs umfassen Tankstellen und Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Rasthöfe, Bahnhöfe, Flughäfen, aber auch Restaurants, Hotels, Einkaufszentren, Behörden und Kliniken. Je nach Systemumfang sind die verfügbaren Kategorien sehr vielfältig. Häufig angefahrene Ziele lassen sich zudem als Favoriten speichern, was die Zieleingabe beim nächsten Mal erheblich beschleunigt. Über Renault CONNECT lassen sich POIs sogar vorab am Smartphone oder PC planen und direkt ans Fahrzeug übertragen, sodass die Route bereits beim Einsteigen bereit ist.

regelmäßige TomTom-Updates für Navigationssystem: So einfach geht’s

Regelmäßige Updates für das Navigationsgerät Ihres Renault bieten Ihnen zahlreiche Vorteile. Damit profitieren Sie stets vom aktuellen Kartenmaterial und kommen schnell und sicher ans Ziel. Information zu Kartenaktualisierungen für Ihr Renault Multimedia- und Navigationssystem finden Sie hier – natürlich inklusive detaillierter Anleitung.

kurzer Rückblick: die Geschichte der Navigationssysteme

Die Geräte zum Navigieren kamen erstmals im militärischen Sektor auf. Schiffe und Flugzeuge nutzten Funksignale, um ihre Positionen zu bestimmen. Die Übertragung erfolgte noch nicht per Satellit, sondern über weltweit stationierte Sendemasten. Das erste Auto mit einem Navigationssystem wurde 1932 in Italien vorgestellt, allerdings noch rein analog mit einer vorgezeichneten Strecke und Radsensoren. Die eigentliche Entwicklung von Fahrzeugnavis begann etwa ab 1980, zunächst ohne die Möglichkeit zur Routenberechnung. Erst ab 1990 wurden die ersten GPS-gestützten Systeme mit digitalen Anzeigen in Serienfahrzeuge verbaut. Heute sind vollvernetzte Systeme mit Echtzeit-Daten, KI-Unterstützung und Over-the-Air-Updates Standard, und GPS-Technologie findet weit über das Auto hinaus Anwendung, etwa in Smartphones, Fitness-Trackern, der Landwirtschaft, beim Wandern und im Geocaching.

Fazit: Navigation im Auto: smarter denn je

Moderne Navigationssysteme sind das Herzstück des vernetzten Fahrzeugs. Sie nehmen uns nicht nur das Suchen ab, sondern optimieren den Verkehrsfluss, sparen Kraftstoff und erhöhen die Sicherheit. Renault treibt diese Entwicklung mit Renault CONNECT und dem Google-basierten OpenR link konsequent voran. Wer in einem aktuellen Renault sitzt, genießt eines der fortschrittlichsten Navigationserlebnisse unserer Zeit. 

Um sich selbst ein Bild von dieser Technik zu machen, empfiehlt sich ein Besuch bei Ihrem lokalen Renault-Händler. Dort können Sie das Infotainment-System nicht nur live bei einer Probefahrt testen, sondern sich auch gleich zu den verschiedenen Garantien von Renault beraten lassen. Mit umfassenden Absicherungen – wie der bis zu 4- oder 5-jährigen Neuwagengarantie, der 8-Jahres-Garantie auf Antriebsbatterien bei E-Tech-Modellen, der 12-jährigen Durchrostungsgarantie sowie der zuverlässigen Mobilitätsgarantie – sind Sie auf all Ihren Wegen doppelt abgesichert: digital durch modernste Navigation und mechanisch durch starke Serviceversprechen. 

FAQ: häufig gestellte Fragen

Wie aktualisiere ich das Navigationssystem meines Renault?

Renault bietet je nach Modell komfortable Updates direkt im Fahrzeug über die integrierte Online-Verbindung (Over-the-Air) oder per USB-Stick über den Renault Servicebereich an. Ihr Renault-Partner unterstützt Sie ebenfalls gerne dabei. 

Was ist der Unterschied zwischen Renault CONNECT und OpenR link?

Renault CONNECT bezeichnet das gesamte Ökosystem der vernetzten Dienste (inklusive App-Anbindung). OpenR link ist das neueste Multimediasystem im Fahrzeug, das auf Android Automotive OS basiert. Es integriert Google-Services wie Google Maps und den Google Assistant direkt ins Auto. 

Kann ich Ziele vorab am Smartphone planen?

Ja. Über die MyRenault-App können Sie Adressen bequem auf dem Smartphone heraussuchen und per Klick an das Navigationssystem Ihres Fahrzeugs senden. Beim Einsteigen startet die Route automatisch. 

Was passiert bei einem GPS-Ausfall (z. B. im Tunnel)?

Moderne Renault-Systeme nutzen das sogenannte Dead Reckoning. Sie gleichen kurzfristige Signalverluste mit den Fahrzeugsensoren (Raddrehzahl, Lenkwinkel) ab. Das System weiß also auch im Tunnel genau, wie schnell und wohin Sie fahren, bis das GPS-Signal wieder da ist.